Talkgast bei ViTalk ist in Episode 5 Sandra Greene-Mohr
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#05

Augenhöhe statt Gegnerlogik: Wie HR und Betriebsrat gemeinsam mehr bewegen

Diese Episode von "ViTalk HR" analysiert eine oft unterschätzte Beziehung: Die Zusammenarbeit zwischen HR und Betriebsrat.

Themen:

  • Warum ist nach über 70 Jahren Betriebsverfassungsgesetz das Verhältnis vielerorts noch von Gegensätzen und Misstrauen geprägt.
  • Wie kann der Betriebsrat durch seine Nähe zur Belegschaft ein wichtiger Erfolgsfaktor moderner HR-Arbeit sein.
  • Warum HR und Betriebsrat weniger als Gegner, sondern vielmehr als strategische Partner gedacht werden sollten.

Gast:
Sandra Greene-Mohr ist Associate Partnerin von petrichor HR und Inhaberin von "Die Zukunftgestalter", Expertin für Betriebsratsarbeit, gute BR-HR-Zusammenarbeit und Selbstwirksamkeit in Gremien.

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Das Interview zum Nachlesen von ViTalk HR - Episode 5

Michael Scheffler
Hallo und herzlich Willkommen zu ViTalk HR Gespräche, die People and Culture vitalisieren. In dieser Folge schauen wir auf eine Beziehung, die in vielen Unternehmen mit gemischten Gefühlen begleitet wird. Die zwischen HR und Betriebsrat, mal als Sparringspartner, mal Verhandlungsgegner, mal Verbündeter. Die HR-BR-Beziehung ist oft so vielschichtig wie das Unternehmen selbst.

Was dabei häufig fehlt, ist ein echtes Verständnis dafür, was Betriebsratsarbeit eigentlich ausmacht, wie BR Mitglieder ticken und welcher strategische Mehrwert in einer guten BR-HR Kooperation steckt. Genau darüber spreche ich heute mit Sandra Greene-Mohr. Sandra ist Associate Partnerin von petrichor hr, Inhaberin von Die Zukunftgestalter und seit vielen Jahren als Trainerin und Coach für BR Gremien unterwegs.

Hallo Sandra, schön, dass du dir heute die Zeit für unseren Podcast nimmst. Wir sprechen heute über ein Thema, das viele HR Verantwortliche jeden Tag in der Praxis erleben oder was sie begleitet, nämlich Betriebsratsarbeit und vor allem über die Frage, wie HR daraus eine produktive, vielleicht sogar inspirierende Zusammenarbeit machen kann. Bevor wir aber inhaltlich einsteigen, Sandra, würde ich dich bitten, kannst du dich noch kurz vorstellen? Welcher Werdegang führt jemanden dazu, sich auf Begleitung von Betriebsratsgremien zu spezialisieren, das würde mich interessieren. Erzähl doch mal bitte.

Sandra Greene-Mohr
Hallo Michael, ja, danke für die Einladung und das mach ich sehr gerne. Vielleicht so ein bisschen Hintergrund zu mir. Ursprünglich komme ich aus der Technik. Ich hab früher Software geschrieben und zwar Bedienungsoberflächen und hab die dann teilweise auch vor Ort in Betrieb genommen. Ich hab dann kandidiert für den Betriebsrat, ich wurde angesprochen ob ich nicht Interesse hätte, im Betriebsrat mitzuwirken. Und mein Wunsch war zu der Zeit einfach der, die Belegschaft zu vertreten, die Dinge im Betrieb mitzugestalten und ich war total neugierig, auch was so hinter den Kulissen passiert. Also wie, wie funktioniert Organisation, wie ist Organisation aufgebaut und was braucht es da? Ja, und dann war ich 15 beziehungsweise 20 Jahre im Betriebsrat und war 15 Jahre davon freigestellt. Und ich bin ein Mensch, ich brauch immer wieder Veränderung und deswegen hab ich nach 31 Jahren in der Metall und Elektrobranche beschlossen, dass es Veränderung braucht und hab mir den Wunsch erfüllt, den ich schon seit vielen, vielen Jahren hatte, mich selbständig zu machen.

Michael Scheffler
Vielen Dank, Sandra. Super spannend, super spannend. Also, wenn wir jetzt über operatives Tagesgeschäft sprechen, Anhörungsverfahren, Mitbestimmungspflichten, Betriebsvereinbarungen, all diese Dinge hört man jeden Tag. Aber mir persönlich ging es bis vor kurzem so, als ich mich jetzt ein bisschen tiefer mit dem Thema beschäftigt habe. Ich hatte eigentlich kein wirklich klares Bild davon, was BR Arbeit eigentlich ausmacht. Und insofern würde mich mal interessieren, ist jetzt auch schon - ich hab nachgelesen - 70 Jahre her, dass das Betriebsverfassungsgesetz formuliert wurde. Was macht denn Betriebsratsarbeit aus deiner Sicht im Kern aus und warum gibt es Betriebsräte überhaupt? Vielleicht lass du das noch mal so ganz allgemeingültig ein bisschen erläutern.

Sandra Greene-Mohr
Ich mach es ganz kurz, weil man kann natürlich die Historie der Betriebsräte, die ist sehr umfangreich und reicht auch weit zurück und da man kann es vielleicht so zusammenfassen, dass der Kerngedanke, der ist, dass es einer Arbeitnehmervertretung im Betrieb bedarf, um auch ein gewisses Gleichgewicht herzustellen. Also, dass Arbeitsbedingungen nicht nur allein vom Arbeitgeber bestimmt werden, sondern man gemeinsam mit dem Beschäftigten etwas entwickelt. Und wenn man sich beschäftigt mit dem Entstehen der Betriebsverfassung, dann stellt man fest, dass es gar kein so modernes Konzept ist, sondern es auch bereits im Mittelalter schon Interessensvertretungen gab und zwar in Form von Knappschaften oder auch Gesellenvereinigungen. Und deren Kern war auch schon die soziale Absicherung und auch da ein Gegengewicht zum Arbeitgeber zu herzustellen und da dafür zu sorgen.

Heute, wir haben es ja gerade schon angesprochen, ist die Grundlage der Bildung der Betriebsräte. Also es gibt natürlich noch mehr Gesetze, aber dass Betriebsräte überhaupt gebildet werden dürfen, das ist das Betriebsverfassungsgesetz. Und 1920 gab es bereits das Betriebsrätegesetz. Also da ist meines Wissens nach auch das erste Mal wirklich von einem Betriebsrat die Rede. Und man kann sich das natürlich auch vorstellen, dass es während des Nationalsozialismus sehr unter Druck geraten ist und erst nach dem Zweiten Weltkrieg dann das Betriebsverfassungsgesetz entstanden ist.

Vom Grundsatz her ging es in allen Vereinigungen um soziale Absicherungen und eben da drum, ein Gegengewicht zum Unternehmen zu bilden. Das heißt, dass eben Arbeitsgestaltungen, also Schichtplätze Pläne zum Beispiel, aber auch Bezahlung gemeinsam besprochen wird oder ja, also du weißt selber, Michael, wie das ist im Betrieb, es entscheidet der Betriebsrat nicht in allen Teilen wirklich paritätisch mit dem Arbeitgeber, aber es geht um Einflussnahme und um Mitgestaltung und so wie es damals so war, dass der Anspruch war und auch die die Initiative, so ist es heut auch nicht anders.

Michael Scheffler
Wenn man jetzt Betriebsräte nach ihrem Alltag fragt, hört man oft Schlagworte wie Sitzungen, Sprechstunden, Verhandlungen, Schulungen, natürlich Betriebsversammlungen. Kannst du uns einen Einblick geben, was man als Betriebsrat eigentlich konkret macht? Du hast es ja schon angesprochen in der Vorstellung, du hast das ganz dann viele Jahre auch als freigestellte Betriebsrätin selber umgesetzt. Wie sieht denn so ein typischer Arbeitstag an Tätigkeiten und Aufgaben aus?

Sandra Greene-Mohr
Die Betriebsratsarbeit umspannt viele Aspekte und so ein einen typischen Tag oder eine Woche zu beschreiben ist gar nicht so einfach. Was du beschrieben hast, ist alles Bestandteil, das ist aber vielleicht auch so ein bisschen wenig konkret. Aus meiner Erfahrung heraus sind Betriebsräte oder war auch mein Arbeits- und Wirkungsfeld hauptsächlich für Nöte, Konflikte und auch persönliche Schicksalsschläge von Kolleginnen und Kollegen da zu sein.

Manchmal mag man auch, bevor man mit der Personalabteilung in Kontakt geht, noch mal beim Betriebsrat sich Informationen holen und so weiter. Das heißt, einen großen Teil nimmt eben auch die Beratung von Kolleginnen und Kollegen ein Und die Themen sind wirklich sehr, sehr unterschiedlich. Also, da kann es um Entgelt gehen, da geht es manchmal auch um Vorbereitung für Mitarbeitergespräche, Stichwort Leistungsbeurteilungsgespräche, aber auch mal, wenn man zum Beispiel sich beraten lassen möchte, wie kann ich jetzt den nächsten Karriereschritt machen und wie gehe ich da am besten ins Gespräch mit meiner Führungskraft?
Dann Elternzeit ist ist Thema Rente und Und ja, ich hatte auch manchmal wirklich Kontakt dann mit Kollegen, wo im privaten Bereich auch Schicksalsschläge waren und man da auch versucht hat, einfach da zu sein. Dann natürlich ein großes Thema sind das Kollektivrecht. Ja, das ist ja über das Betriebsverfassungsgesetz geregelt. Das heißt, es gibt viel Verhandlungen mit dem Arbeitgeber. vielleicht kann man es auch so beschreiben, in kleineren Unternehmen verhandelt man vielleicht noch direkt mit dem Chef, aber in größeren Unternehmen ist es einfach nicht praktikabel und deswegen läuft es dann über ein Betriebsrat.

Verhandlungsthemen können dann eben sein: Schichtpläne, Überstunden, Einführung von Software bis hin zu Bedingungen von Personalabbau. Das müssen wir in Baden-Württemberg leider grad sehr massiv erleben. Ja, und ich sehe deshalb die Betriebsräte auch nicht als Gegner von HR oder auch vom Management, sondern es ist eine weitere Rolle, die sicherstellt, dass Entscheidungen nachhaltig getroffen werden und auch in der Belegschaft akzeptiert sind.
Man kann sich das, glaub ich, gut vorstellen, dass wenn man Mensch ist in der Organisation und man weiß, es gibt ein Kanal, über den die eigenen Sichtweisen, die eigene Bedürfnisse, da auch noch mal ein, ja ein Kanal bekommen, noch mal eine Möglichkeit bekommen, auf die Bühne der betrieblichen Wirklichkeit getragen zu werden, dann trägt das dazu bei, dass ich mit Entscheidungen auch besser umgehen kann.

Und deswegen bin ich auch der Meinung, was mit der Belegschaft abgestimmt wird, wird auch eher mitgetragen, das spart am Ende Geld und Zeit. Und hoffentlich auch Nerven auf beiden Seiten. Ich weiß, das ist nicht immer so einfach. Es war auch bei uns im Betrieb, haben sie uns auch gestritten und mal auseinandergesetzt. Und ich find aber auch, das gehört dazu, weil das so ein Ringen ist da drum, um die beste Entscheidung, um das beste Ergebnis für das Unternehmen und für die Belegschaft. Ja, und vielleicht auch da noch mal so ein bisschen aus dem Nähkästchen und die Außenwahrnehmung. ist möglicherweise eine andere.

Also ich erleb manchmal, dass Betriebsräte eben auch damit in Verbindung gebracht werden, dass sie viel Paragraphen studieren und da auch so Wert drauflegt. Und ich erleb Betriebsräte eher als, ja, ich sag mal, Multitasker. Also die haben unterschiedliche Rollen auch oder Hüte, die sie sich aufsetzen können. Manchmal treten sie im Betrieb als Ich sag es jetzt mal in Anführungszeichen 'Juristin' auf und zwar nicht im Sinne von, dass wir die Kompetenz haben von einem Juristen überhaupt nicht, sondern wir sind die, die die Rechte der Belegschaft vertreten. Und wie ich ja vorher schon gesagt hab, wenn ich dann eben Kollege auch mal hab mit einem Schicksalsschlag, dann braucht es mehr Empathie, dann braucht es vielleicht auch mal so eine psychologische Kompetenz.

Bis hin zu Projektmanagement Werkzeuge und Fähigkeiten, wenn es zum Beispiel drum geht, eine Betriebsvereinbarung konzernweit zu verhandeln. Manche sind ja freigestellt, das heißt, sie machen das hauptberuflich und dann gibt es aber ganz viele Betriebsräte, die das auch nebenberuflich machen. Also, die machen das zu ihrem eigentlichen Job noch zusätzlich. und da das braucht schon 'ne gute Balance beidem gerecht zu werden.

Michael Scheffler
Lass uns mal über Rechte und Pflichten sprechen, Sandra. Was darf denn ein BR, was darf er nicht und wo wird da in der Praxis vielleicht das ein oder andere falsch eingeschätzt? Also ich persönlich kenne das aus meinem Beratungsalltag, dass an vielen Stellen der Betriebsrat zwingend zu involvieren ist. Ich denke, da gibt es einige hartnäckige Mythen, sowohl in der BR also in den BR Gremien, aber auch in den HR Abteilungen und deswegen glaube ich, macht es Sinn, da mal wirklich das Thema so ein bisschen auseinander zu sortieren.

Sandra Greene-Mohr
So ganz einfach ist die Frage natürlich nicht zu beantworten, das weißt du selber. Deswegen gibt es ja auch Gerichte und Rechtsprechung und die das dann auslegen, aber wir möchten es natürlich trotzdem versuchen, das konkreter zu machen, es gibt ein gesetzlicher Rahmen, die grundlegenden Mitbestimmungsrechte, die für den Betriebsrat auch einklagbar sind, sind zum Beispiel in Paragraph 87 des Betriebsverfassungsgesetzes geregelt. Dort sind die Mitbestimmungsrechte definiert und ich pick jetzt ein paar raus, da geht es zum Beispiel drum, Beginn und Ende der Arbeitszeit festzulegen.

Der Arbeitgeber kann jetzt zum Beispiel nicht hergehen und sagen, wir haben eine Kernarbeitszeit und die liegt jetzt zwischen 06:00 Uhr Und 14:00 Uhr, das kann er nicht machen, wenn er einen Betriebsrat hat, vorausgesetzt, dann muss er den Betriebsrat mit einbeziehen. Und wenn es eben nicht zu einer Einigung kommt, dann muss man eine Einigungsstelle einrichten. Das heißt, dann gibt es eben noch mal eine Instanz, die dann entscheidet. Also, das wäre jetzt eine Sache, eine andere Sache wäre zum Beispiel Einführung von neuer Software und da steht so ganz pauschal im Gesetz drin. die geeignet ist, das Verhalten zu kontrollieren. Die Rechtsprechung geht da heute davon aus, dass nahezu jede Software grundsätzlich dazu geeignet ist, das Verhalten zu kontrollieren und deswegen ist nahezu bei jeder Einführung von einer Software der Betriebsrat mit einzubeziehen.

Michael Scheffler
Das ist auch der Punkt, wo ich dann am meisten mit den BR Gremien in Kontakt komme, wenn es darum geht, HR Software zu implementieren.

Sandra Greene-Mohr
Ja, genau, genau. Und in unserem Netzwerk sind ja auch viele, die Entlohnungsgrundsätze oder Entlohnung Entgelt gestalten. Auch da ist der Betriebsrat mit einzubeziehen, nicht unbedingt bei der Höhe, aber bei den Grundsätzen. Also, wie viel Bänder gibt es zum Beispiel oder welche Entgeltgruppen gibt es? Wie sieht eine Arbeitsaufgabenbeschreibung grundsätzlich aus? Es sei denn, es gibt Tarifverträge, dann ist es noch mal anders. Aber wenn es das nicht gibt, ist da Betriebsrat erstmal grundsätzlich mit einzubeziehen.

Wir sind jetzt auch so ein bisschen neuere Themen, wer zum Beispiel mobile Arbeit auch da bei der Ausgestaltung ist der Betriebsrat mit einzubeziehen und hat auch volles Mitbestimmungsrecht, also das Mitbestimmungsrecht teilt sich ja, also anders formuliert, das Mitbestimmungsrecht ist eines, aber es gibt dann ja auch noch andere, wie zum Beispiel Informationsrecht, sodass nicht immer der Betriebsrat voll mitbestimmen kann im Sinne von, es ist auch einklagbar, sondern manchmal hat er eben auch nur Informationsrechte. Und so ganz grundsätzlich seh ich es, bin ich eher ein pragmatischer Mensch und ich denke, dass es auch im Sinne einer modernen Gestaltung von Arbeit hilfreich ist und gut ist, wenn man die Belegschaft mit einbezieht. Ich vergleich das ganz gerne mit einem Bühnenbild, ein Bühnenbild braucht mehrere Scheinwerfer.

Also wenn man das ausleuchtet, braucht es mehrere Scheinwerfer und jede Rolle im Betrieb ist so ein Scheinwerfer. Und jetzt kann man natürlich den Scheinwerfer der Belegschaft oder auch der betrieblichen Interessensvertretung auslassen. Dann kann man zwar trotzdem das Stück spielen, aber es ist einfach besser, wenn man alle mit anhört und auch alle Scheinwerfer dann ansehen und auch mit ausleuchten. Und manchmal sag ich dann auch noch dazu, dass Betriebsräte häufig die die Schmuddelecken der betrieblichen Bühne kennen und auch das benennen. Und das macht natürlich Betriebsräte dann manchmal auch so etwas zu Buh-Männern oder Buh-Frauen, wie auch immer, also zu denen, die auf Missstände hinweisen. Das hat ein Stück auch mit der Rolle und den dem gesetzlichen Rahmen zu tun. wenn ich mir anschaue in meiner früheren betrieblichen Praxis, aber auch jetzt habe ich ja mit vielen anderen Gremien zu tun, was es denn braucht, damit die Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und Personalabteilung gelingen kann. Da sind es 3 Dinge, die mir aufgefallen sind. Das eine wäre, der Betriebsrat wird rechtzeitig einbezogen und informiert, und zwar unabhängig da davon, ob er Informationsrechte oder Mitbestimmungsrechte hat, das hilft eben noch mal Meinungen einzuholen und auch dem Betriebsrat Zeit zu geben, sich eine Meinung zu bilden und vielleicht auch noch mal mit der Belegschaft in Diskussion zu gehen. Betriebsräte sind im günstigsten Fall so aufgestellt, dass sie aus allen Bereichen eine Person einen Betriebsrat haben und deswegen haben sie auch eine gute Nähe zur Belegschaft.

Das Zweite, was hilfreich ist, wenn sich alle Parteien bewusst sind, dass sie im selben Boot sitzen. Also wenn der Betriebsrat nach links möchte und der und die Personalabteilung aber nach rechts, dann dreht sich das Boot irgendwann im Kreis oder der eine rudert dann gar nicht mehr, weil er beleidigt ist, weil er nicht das kriegt, was er will. Also kann man sich vorstellen, das funktioniert nicht, wenn man sich aber bewusst ist, dass die Organisation, die Firma weiterbestehen soll, dann sitzt man eben in einem Boot. Und der dritte Punkt, den ich wichtig find, ist ja, dass man unterschiedliche Ansichten auch stehen lassen kann und dass es eben ein Geben und Nehmen ist. Mal bekommt die eine Seite mehr, mal die andere. Und wenn das in einer ausgewogenen Balance ist, dann kann man Dinge auch pragmatisch betrachten und angehen.

Michael Scheffler
Ein schönes Bild, was du da mit der Bühne gemalt hast, sehr plastisch, kann man sich gut vorstellen. Jetzt würde mich mal interessieren, was treibt Menschen an, die dieses anspruchsvolle Ehrenamt, wenn ich es mal so nennen darf, neben ihrem normalen Job noch übernehmen? Vielleicht mal salopp ausgedrückt, wie ticken eigentlich BR Mitglieder.

Sandra Greene-Mohr
Wie ticken Betriebsräte, gute Frage. Es ist ja immer spannend zu verstehen, wie die andere Seite, mit der man zu tun hat, wie die so tickt, wie die so drauf ist, ja an Wünsche, Motivationen hat.

Michael Scheffler
Ein Punkt, den ich gerade spannend fand, war, wo du so diese verschiedene Multitasking Rollen beschrieben hast und was wir jetzt auch noch gar nicht so klar war, war diese Rolle des Psychologen. Also diesen Aspekt hatte ich ehrlich gesagt ein bisschen ausgeblendet, ja, und deswegen führt mich das zu der Frage.

Sandra Greene-Mohr
Ja, ja, ich knüpf da gerne noch mal an, manchmal ist es tatsächlich auch so, dass wir so Seelsorger sind, wo auch ein Kollege mal abkotzt, ja, also der will nur mal jemand, der wirklich sehen werden und einfach mal was loswerden und möchte gar nicht, dass wir aktiv werden. Das ist manchmal einfach zu ertragen, aber wenn es Dinge sind, die wirklich Missstände sind und wo wir, wo man als Betriebsrat auch gerne was machen würde und einem dann die Hände gebunden sind, was schlussendlich entscheidet, wenn es jetzt keine strafrechtliche Relevanz hat, ja, Eingrenzung, dann ist es dem Mitarbeiter überlassen, der Mitarbeiterin. Ob sie möchte, dass der Betriebsrat aktiv wird und das ist manchmal ja, das war für mich herausfordernd. Aber ja, da ist man als Betriebsrat eben nicht in einer Steuerrolle, Steuerungsrolle, sondern das entscheidet der Betrieb, der der Kollege, die Kollegin. Ich würde noch mal gern auf einen anderen Aspekt eingehen, um auch das hilft vielleicht auch noch mal besser zu verstehen, was Betriebsräte für Realitäten haben. Wenn man sich mal vorstellt, dass es ist, sind ja Betriebsräte, werden ja alle 4 Jahre gewählt und das heißt, man bewirbt sich quasi alle 4 Jahre neu auf den Job, den man die letzten Jahre gemacht hat. Du hast zwar Einfluss da drauf, aber du bist da drauf angewiesen, dass die Belegschaft dich wieder wählt, und im günstigsten Fall wird man dann wieder gewählt und jetzt kommt man alle 4 Jahre wieder in ein neues Team. Da gibt es Kolleginnen und Kollegen, die kennt man schon, mit denen hat man schon zusammengearbeitet.

Dann gibt es aber auch neue Kolleginnen und Kollegen und die haben üblicherweise noch nie die Tätigkeit, die dieses Team ausführt. Die haben da noch nie Berührungspunkte gehabt oder auch Erfahrungen, Kompetenzen. Das heißt, man hat alle 4 Jahre findet man sich wieder in einem Team. das ganz kunterbunt ist und das in einer sehr kurzen Zeit auch die Fähigkeit wieder erlangen muss, als Team zu arbeiten und auch als Team wirkungsvoll die Interessen der Belegschaft zu vertreten. Das heißt, ich muss intern im Gremium erstmal eine gute Arbeitsbeziehung aufbauen, aber auch wieder nach außen.

Also es gibt dann vielleicht auch neue Ansprechpartner für die Personalabteilung, fürs Management, Für Belegschaft, es gibt neue Menschen, die sich um die Öffentlichkeitsarbeit kümmern und so weiter. Währenddessen muss man die neuen Kolleginnen und Kollegen im Gremium integrieren, und zwar einmal menschlich, aber auch fachlich. Also, die sollten dann auf Schulungen gehen, damit sie die Basis kennen, damit sie mitentscheiden können, dass sie auch kompetent mitentscheiden und nicht nur so aus dem Bauch raus. Und wenn man mal guckt, was sind das denn so für für Typen?

Also, für Menschen, die da im Betriebsrat mitarbeiten und vielleicht wundert man sich, in meiner Erfahrung sind es tatsächlich Menschen, die sich sehr mit der Firma identifizieren, die eine sehr hohe, ja, ein Commitment haben mit der Firma, die auch mitgestalten möchten. Es sind häufig Menschen, die für Gerechtigkeit einstehen, die eine hohe Respekt zum Beispiel ist so ein ein Wert, den viele haben, die im Betriebsrat sind. Respekt, Gerechtigkeit, die möchten Dinge mitentscheiden, dass es nicht an der Belegschaft vorbeigehen. Manche haben auch in der eigenen beruflichen Erfahrung Ungerechtigkeit im Erfahren und das hat sie dann motiviert und veranlasst zuzusagen: 'So, und ich möchte mich jetzt dafür einsetzen, dass es im in der Organisation im Unternehmen gerechter zugeht.'

Das stell ich fest, das ist ein sehr hoher Motivator. Und natürlich übernehmen manche auch gerne Verantwortung, und zwar, weil sie sich der Belegschaft verpflichtet fühlen. Das heißt nicht der Geschäftsführung, auch nicht sich selber gegenüber, sondern es gibt so ein, so ein innere, so ein inneres Bewusstsein oder so ein innerer Antrieb zu sagen, ich möchte mich einsetzen da dafür, dass die Belegschaft gut vertreten wird. wie erlebst du das denn mit mit diesem, also auch würde mich mal deinen Blickwinkel interessieren zu dem Thema, ob sich Betriebsräte mit dem Unternehmen identifizieren, weil du siehst ja gerade die andere Seite, die die Auswirkung da draus, wie empfindest du das denn?

Michael Scheffler
Gut, also ich erlebe immer eine sehr einseitige Dimension, möcht ich es mal nennen, weil ich natürlich nicht als HR Mitarbeitender tagtäglich mit dem Betriebsrat in Kontakt stehe, ich bin immer projektbezogen mit Betriebsräten im Austausch Und dann erlebe ich schon sehr engagierte Menschen, die halt auch verstehen wollen, wie ein HR System, eine Software funktioniert. Also insofern gebe ich dir schon recht, ich glaube, das sind Menschen, die sich sehr mit dem Unternehmen identifizieren können und auch Dinge voranbringen wollen. Gleichzeitig auch ganz offen gesprochen, sehe ich immer die Herausforderung, auch dann diese Menschen mit einzubinden, also den Betriebsrat mit einzubinden, weil natürlich der Wissensstand oftmals ein anderer ist als jetzt Fachexpertinnen und Fachexperten, die dann in dem Projekt mitwirken. Also da hat man dann zwangsläufig schon mal so einen Knackpunkt. Also wenn du das so beschreibst, kann ich das alles gut nachvollziehen. Wobei dieses Thema Wahlen, was du angesprochen hast, Betriebsratswahlen, alle 4 Jahre kämpfen natürlich auch Politik auch, führt das denn nicht auch zu, ich sag jetzt mal, Wahlgeschenken oder Wählergeschenken, die es dann braucht, um in 4 Jahren wiedergewählt zu werden, ist ein bisschen provokant ausgedrückt.

Sandra Greene-Mohr
Ich habe als Betriebsrat ja kein Budget für irgendeine Wahlkampagne. Was es schon gibt, ist dass wenn es zum Beispiel Listenwahlen gibt, dass man klar formuliert, für was man steht. Ja, also da gibt es zum Beispiel dann gewerkschaftsnahe Listen, da gibt es Listen, die jetzt sagen, sie sind unabhängig. Also jetzt, ich mach das mal in Anführungszeichen, das Thema, das Wort unabhängig, da wird eher beschrieben, für was man steht. Nur Betriebsräte können ja nicht alleine entscheiden, deswegen können sie auch keine Wahlversprechen machen. Ja, lass es mich mal so ausdrücken, was ja, was man ja in der Politik auch sieht. Also, wenn da 'ne Partei formuliert, für was steht sie, ist sie in Deutschland meistens dazu oder meistens eigentlich immer dazu gezwungen, mit einer anderen Partei zusammen zu gehen und dann muss ich zwangsläufig Kompromisse schließen, das bedingt sich einfach.

Michael Scheffler
Das führt mich auch gleich zu meiner nächsten Frage, wenn ich mal so ein bisschen die Schublade aufmachen und in in Klischees denken darf. Oftmals kursieren in HR Kreisen unterschiedliche Bilder von Betriebsräten, vom Bremser, der jede Veränderung blockiert, bis hin zum Mitgestalter, der die Belegschaft aktiv repräsentiert. Welche Persönlichkeiten und Selbstverständnisse begegnen dir denn in deiner Realität so? Das sind alles Klischees, das ist schon klar, aber was, was hast du da so erlebt in deiner Praxis?

Sandra Greene-Mohr
Ich nehm da gern meine eigene Erlebnisse, um das zu erklären und zwar, wenn ich zum Beispiel erzähle, dass ich Trainerin bin, Coach, Teamentwicklerin, dann Sind die meisten interessiert und sagen: 'Oh, spannend, ja, mit mit wem arbeitest du denn dann?' oder was ist denn deine, wer sind denn deine Zielgruppen? Und wenn ich dann sag, meine Zielgruppe sind Betriebsräte, Personalräte und Gewerkschaften, dann gibt es ausschließlich nur 2 Reaktionen. Die einen, die finden das total spannend, die sind dann so wie wir jetzt im Dialog zu sagen: 'Ey, erklär doch mal, wie ticken die so, wie ist, wie ist da auf der Seite, wie ist es auf der anderen Seite, da ist eine große Neugier da dabei und bei der anderen Seite, das ist der andere Pol, da kommt mir schon beinahe Abscheu entgegen.

Also das sind Betriebsräte, ja, das sind die schwierigsten Menschen, die ich jemals getroffen hab und das find ich schon spannend und ich, ich will es auch gar nicht bewerten, sondern ich beschreib das nur und ich glaub eben, dass es viel mit dem eigenen Erleben zu tun hat und auch den Erzählungen, wie H.R., was HR für eine Erfahrung und Erleben hat und das ist so, wie du es auch beschreibst. Ja, also Betriebsratsgremien, die ticken ganz unterschiedlich, da gibt es solche, die eben eine Kultur haben, die nicht das Unternehmen nach vorne bringt, da braucht es vielleicht auch mehr technisches Verständnis, wie auch immer, und es gibt Gremien, die eben das Verständnis haben, dass wenn man miteinander spricht, dass es dann eben besser geht und dass man nach vorne kommt. Ich glaub, wenn man Interesse hat daran, den anderen zu verstehen und erstmal weg von seiner eigenen Position geht und man versucht, was ist denn das Interesse des Gegenübers, gar nicht so sehr dessen Position, sondern noch mal Tiefe zu gucken, was ist denn das Interesse, was ist unser Interesse als Betriebsrat oder Personalrat und dann zu gucken, Wo gibt es denn Überschneidungen und mit den Überschneidungen zu arbeiten? Ja, also sich nicht als Gegner zu betrachten, sondern eher voneinander zu lernen und die andere Meinung eher so als strategische Perspektive zu betrachten.

Michael Scheffler
Dann lass uns doch jetzt einfach mal die BR Brille in Richtung HR aufziehen. Was würde sich denn ein Betriebsrat von einem HR Verantwortlichen wünschen und welche typischen Verhaltensweisen, ja, die du jetzt auch so beschrieben hast auf HR Seite sind aus BR Sicht eher kontraproduktiv.

Sandra Greene-Mohr
Für Betriebsräte ist es sehr hilfreich, wenn sie frühzeitig eingebunden werden, also nicht erst, wenn Entscheidungen gefallen sind, sondern wenn es konkrete Pläne gibt, so dass sie an den Lösungen noch mitgestalten können und nicht nur kritisieren, weil ich erleb einfach, wenn HR und das Management eine Entscheidung trifft, dann hatten die ja schon Zeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wenn es dann der Betriebsrat erfährt, dann braucht der auch Zeit, um sich eine Meinung bilden zu können. Und manchmal wird es dann empfunden, wie ja, das können die doch jetzt entscheiden.

Man hat gar nicht mehr im Blick, dass man selber ja auch eine gewisse Zeit brauchte, um zu einer Entscheidung zu kommen, also frühzeitige Einbindung. Das zweite ist Transparenz, Wenn HR Betriebsräte oder auch Personalräte offen informiert über geplante Veränderungen, auch proaktiv mal zu handeln, ob es da jetzt ein Gesetz oder eine rechtliche Grundlage dazu gibt oder nicht. Also auch da wieder eher der pragmatische Ansatz, ist es sehr hilfreich, auch wenn es unbequem ist, weil der Konflikt kommt früher oder später. Und das Dritte ist, der Respekt auch der Betriebsratsarbeit, das ist kein Hobby. Das kommt so auch auf die innere Haltung drauf an, ob ich die Rolle respektiere oder nicht.

Das merkt das Gegenüber, das merkt ein Betriebsrat, ob HR die und auch das Management die Rolle grundsätzlich wertschätzt und respektiert oder ob es da eher Ressentiments gibt. Und wenn sich das dann auch noch der Respekt in der Zusammenarbeit widerspiegelt, dann hab ich erlebt, dass Betriebsräte eben auch der Personalabteilung mal was unter der Hand stecken, zu sagen, das ist jetzt so inoffiziell meine Meinung und das trägt auch zu einer Zusammenarbeit bei. Also auch da wieder pragmatisch sein.

Michael Scheffler
Du hast vorhin einen Punkt gebracht, Sandra, den würde ich gern noch mal aufgreifen wollen und zwar sagtest du die besondere Nähe des Betriebsrats zur Belegschaft, also quasi zur Basis des eigenen Unternehmens, die kann hilfreich oder konstruktiv für die eigentliche HR Arbeit genutzt werden. Kannst du darauf noch mal zu sprechen kommen, das fand ich sehr spannend.

Sandra Greene-Mohr
Warum komme ich zu dem Thema Nähe, weil wie vorher auch schon ausgeführt, ich wiederhole es aber gerne auch noch mal, der Betriebsrat im günstigsten Fall eine breite Vertretung hat von unterschiedlichsten Abteilungen, Fertigung, IT, Controlling und so weiter. Ich habe bis hin zur Personalabteilung, man glaubt es oder nicht, aber auch das hab ich schon erlebt. Dadurch haben die natürlich auch das Ohr gut an der Belegschaft, vor allem auch die, die entweder zuständig sind für ein für ein Bereich oder eben direkt in der in der Abteilung auch arbeiten und deswegen ist es auch gut, wenn man sich immer mal wieder austauscht, auch mal informell. Vielleicht geht man auch mal einen Kaffee gemeinsam trinken. Das bewirkt manchmal viel mehr wie jetzt eine stundenlange Sitzung und ich glaub auch, dass es wichtig ist, dass man die Rollen trotzdem trennt. Also auch wenn es da einen guten Austausch gibt zwischen HR und BR , dass man die, die die Rollen klar hat und auch Person und Sache trennt, ja. man kann ja in der Sache sehr hart auch miteinander diskutieren und trotzdem sein Gegenüber wertschätzen.

Ja, gemeinsame Ziele auch mal zu gucken, beide Seiten wollen vermutlich das Gleiche, aber der Weg dorthin ist manchmal ein anderer und auch die Belegschaft wünscht sich manchmal ein anderen Weg dorthin, wie jetzt zum Beispiel das Management und auch da find ich ist es noch mal wichtig, den Blick von der Belegschaft auch noch mal mit einzubeziehen. Ich stell fest, das passiert manchmal auch, na manchmal, sondern es passiert immer häufiger, dass es zum Beispiel auch bei größeren Veränderungen Workshops gibt von seitens H.R., wo die ganze Belegschaft oder ein Teil der Belegschaft mit einbezogen wird und das das ist großartig.

Michael Scheffler
3 knackige Takeaways, die Sie in Erinnerung behalten sollten.
Sandra, wir haben heute über Betriebsratsarbeit aus einer Perspektive gesprochen, die in HR-Diskussionen oft zu kurz kommt, nämlich aus der Innensicht und mit Blick auf den strategischen Mehrwert für HR und Management. Was sind denn deine 3 wichtigsten Takeaways für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, die morgen wieder in der BR Sitzung, Anhörung oder Verhandlung sitzen.

Sandra Greene-Mohr
Also, wenn ich mich auf 3 beschränke, dann wär mein erstes Takeaway, dass wenn es zwischen Betriebsrat und der Personalabteilung doch mal knirscht, dass man sich dann frühzeitig von externen jemanden dazuholt. Also, dass es eine Mediation gibt, sodass aus, dass man vermeidet, dass aus kleinen Reibereien eben große Konflikte werden und da gibt es natürlich im Petricor HR Netzwerk tolle, kompetente Mediatorinnen. Ich mach selber auch Mediation zwischen HR und BR und da kann man an der Stelle gut unterstützen.
Das zweite Takeaway, Wäre für mich, die Sache und die Person zu trennen. Also, man kann ja in der Sache hart streiten und auch kontrovers diskutieren, sich auch mal reiben, aber im Umgang mit der Person und der Rolle, die sie innehat, trotzdem weich zu bleiben und respektvoll zu bleiben. So kann man nämlich klar inhaltlich Position zu beziehen, ohne dass dabei die Arbeitsbeziehung darunter leidet.
Und das dritte Takeaway, Das wär jetzt eher so vielleicht Werbung für die Betriebsratsrolle. Und zwar ist der Betriebsrat kein Hindernis für unternehmerischen Erfolg, sondern es kann ein Beschleuniger sein. Und nutzen Sie den Betriebsrat als Partner, um Lösungen zu gestalten, die auch von der Belegschaft mitgetragen werden.

Michael Scheffler
Sandra, vielen, vielen Dank für diese spannenden Einblicke hinter die Kulissen der Betriebsratsarbeit. Ich hab sehr, sehr viel gelernt und Ja, ich hoffe, wir können eine vergleichbare Folge sehr bald mal wiederholen.

Sandra Greene-Mohr
Michael, mir hat es auch sehr viel Spaß gemacht und ich freu mich immer, wenn es Menschen gibt, die auch daran Interesse haben, dass es ein gutes Miteinander gibt, eine gute Zusammenarbeit und ich würde mich freuen, wenn der Podcast dazu beiträgt, dass HR und BR Schrägstrich Personalrat besser miteinander zusammenarbeiten können. Vielen Dank.

Michael Scheffler
Das war ViTalk HR Gespräche, die People and Culture vitalisieren. Wenn du mehr über Betriebsratsarbeit, gute BR-HR Zusammenarbeit oder die petrichor hr erfahren möchtest, findest du alle Informationen in den Shownotes. Ich bin Michael Scheffler. Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge.

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